FRIEDRICH KOHAUT

 

Kunsttherapeut und Bildender Künstler

geboren 30.04.1950

Mitarbeit in einer Restauratoren-Gruppe
Freskoarbeiten, Holzplastik, Vergoldung, Retusche,
Psychotherapeutisches Propädeutikum
Kreativtrainer, Kunsttherapeut –MGT Wien

Atelier: 1130 Wien, Hochheimgasse 1/Obj.8/2.Stock
Email: friedrich.kohaut@chello.at
Homepage: www.malen-gestalten.com

Ausstellungen

Datum Ausstellungsort Zyklen Anzahl der Bilder
  Graz,Oberwart, Wien – Inst. ISOTOPIX Manhattan Blues Night 52
2000 Wien – Allergie Amb. Rennweg Die Hähne 38
2001/02 Bad Vöslau Der Ring des Nibelungen 20
2004 Schloss Thürnthal NÖ Die Bäume 40
2003/04 Wasserschloss Kottingbrunn Beziehungen 4
3.-11.12.2005 Atelier Biennale Florenz    


Manhattan Blues night – der erste abgeschlossene Zyklus – orientiert sich an meiner Faszination zu diesem Teil der Erde. New York und im besonderen Manhattan symbolisieren für mich den Inbegriff des Miteinander und Nebeneinander einer sehr großen Gruppe von Menschen. Der Beweis dass es ein Miteinander gibt. Menschen treffen aufeinander, sind miteinander, nebeneinander und für sich.
Nirgendwo wurde mir der Respekt voreinander deutlicher als in New York.

Die Hähne – der zweite komplette Zyklus - beschäftigt sich mit der Person Friedrich Kohaut. Kohaut – tschechisch Kohout – zu deutsch der Hahn. In diesem Zyklus werden dem Hahn, also mir, Eigenschaften zugeschrieben und malerisch dargestellt. Wie es sich zeigte hat der „Hahn“ alle menschlichen Eigenheiten und Facetten.

Beziehungen – diese 4 Bilder zeigen die Auseinandersetzung mit meinen beiden Söhnen und behandeln, symbolisch, auch die weibliche Seite in mir sowie mein Bezug zu Frauen bzw. zu den Müttern meiner Söhne.

Die Bäume – das Thema meiner weltweiten Reisen und deren Eindrücke werden mich wohl zeitlebens beschäftigen. Bäume wahrnehmen und diese bildnerisch festzuhalten ist die Ausrichtung des gesamten Zyklus. Die Prächtigkeit eines Baumes in seiner Verwurzelung an den verschiedensten Stellen der Erde, der Welt, als Symbol des ewigen und beständigen. Die Weisheit und die Einsicht seiner Unbeweglichkeit im Konnex zur Reisetätigkeit des Malers lassen eigene Bescheidenheit entstehen.

Der Ring des Nibelungen – Macht, Überheblichkeit, Ohnmacht und Niedergang der Götter. Themenarbeit zur digitalen Aufführung des „Rings“. Die Bildhafte Umsetzung der Dramatik und der Tragik der alten Gottheiten. Motto: „Heute wird mit Worten gemordet“.

 

Legende & Pressetext:
Die Bilder des Künstlers zeichnen sich durch eine couragierte, betont emotionale Farbgebung aus. Die oftmalige Mischtechnik Öl mit schnell auftrocknenden Acrylfarben sowie Airbrush kommen seiner spontanen Arbeitsweise ebenso wie der reifen Technik entgegen. Die Arbeiten von F.Kohaut basieren auf der starken Überzeugung, dass Toleranz, Offenheit und kulturelle Vielfalt Ideale für eine friedliche, freie und kreative soziale Existenz ausmachen.
Doch der Ehrgeiz, der sich wie ein roter Faden durch sein bisheriges Leben zieht, lässt den Künstler nicht ruhen, vielleicht um an die Grenzen des Handwerks, doch noch lange nicht an die Grenze seiner Kreativität zu stoßen.
Das erkennbare Ziel des Künstlers ist es, die eigene Handschrift zu vertiefen und neue Impulse zu gewinnen.
"Nur der lebendige Mensch ist Gegenstand meiner Malerei. Wohl auch die Spuren menschlichen Handelns und Strebens, die meine Bilder aufzeigen, oft nur Fragmente menschlicher Träume und Illusionen" – so F. Kohaut.
Oftmals auffallend klare Verwischungen sowie umschleierte, präzis gesetzte Linien lassen Bäume in Personen (deren Charaktere), andererseits Personen in Bäume (deren Stimmungswerte) münden. das Paradoxon gewinnt in derartigen Arbeiten Verständlichkeit.

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